Monatsarchiv: Juli 2014

Männerträume

Warum tun sich Männer oft so schwer mit der Religion? Und wie können sie einen positiven Zugang zum Glauben finden?

Ich befragte dazu Peter Barz (Bordesholm, ab November 2014 Propst in Eutin). Er hat in den vergangenen Jahren viele christliche Männercamps in Schweden durchgeführt:

Hikers Ghost
© Jens Ottoson – Fotolia.com

„Tatsächlich, Männer glauben anders als Frauen. Viele von ihnen finden einen Zugang zu Gott in der Natur. Im Wald, am See, unter dem Sternenhimmel Weiterlesen

Inspirierende Gottesdienste

Meine Frau und ich besuchen höchst unterschiedliche Gottesdienste. Immer noch staune ich, wie berührend und begeisternd einige von ihnen sind, und wie uninspiriert, lieblos und kalt andere sind.
Ob ein Gottesdienst „modern“ ist, ist mir längst nicht mehr so wichtig. Dass er Menschen auf eine gute Art und Weise berührt, umso mehr. Berührt von Gottes Nähe, beschenkt mit Gottes Kraft, mit Liebe und Licht.Drei fröhliche Kinder feiern Erstkommunion
© Michaela Steininger – Fotolia.com

Es hilft mir, nach einem Gottesdienst die folgenden Fragen zu stellen: Weiterlesen

Die Mäuse und der unsichtbare Klavierspieler

Es liegt bereits etliche Jahre zurück, da fand ich diese Geschichte in einer englischen Tageszeitung:
Eine vielköpfige Mäusefamilie lebte seit Mäusegedenken in einem großen Klavier. Die Klavierwelt war häufig erfüllt von der wunderbaren Musik dieses Instrumentes. Es war ein herrlicher, harmonischer Klang. Lange Zeit waren die Mäuse davon ausgesprochen beeindruckt. Sie genossen die Musik und machten sich Gedanken, von wem sie wohl stammte. Ja, sie dachten gern an den unsichtbaren Klavierspieler, den sie nicht sehen konnten, aber der ihnen doch so nahe sein musste.

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http://www.zeichnen-forum.de / pixelio.de

Dann eines Tages machte sich eine besonders wagemutige Maus auf und erklomm die höher gelegenen Teile des Klaviers. Weiterlesen

Eine Säule umarmen

Ein älteres Ehepaar betritt die alte, romanische Kirche. Sie haben einen Reiseführer dabei, und er liest ihr sehr konzentriert daraus vor: „Erbaut etwa 1140 bis 1190. Der einzige Großbau der Romanik in Backstein am Oberrhein. Das Westportal mit einem Tympanon, Christus zwischen Petrus und Paulus…“
Mehr ist nicht zu verstehen, sie sind bereits vorne im Altarhaus angekommen.

Rheinmuenster
© Reinhard Sester – Fotolia.com

Wir setzen uns erst einmal hinten in eine Bank. Dort liegt eine Art Begrüßungsschreiben: „Willkommen im Schwarzacher Münster“.
Darin werden wir eingeladen, Weiterlesen

Das Wichtigste

„Während eines Gottesdienstes in Nordamerika fragte der Pastor die Gemeinde, was am wichtigsten bei der Taufe sei. Innerlich war er auf die Standardantworten ‚Wort Gottes’ bzw. ‚Wasser’ eingestellt. Aus der Gemeinde kam dann die unerwartete Antwort von einem kleinen Mädchen: das Baby!“ (aus: David Jordahl, Die zehn Ängste der Kirche)

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Foto: Dieter Hopf / pixelio.de

Mein Glaube sagt mir: Achte stets darauf, dass der Mensch im Mittelpunkt steht – und nicht irgendwelche Dogmen oder Theorien. Jesus sagt: Der Sabbat (Feiertag) ist für den Menschen gemacht, nicht der Mensch für den Sabbat. Deshalb sind auch Dogmen und Gesetze für den Menschen da und nicht umgekehrt.

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