Worte, die brennen

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Foto: Klaus Friederici / pixelio.de

Heute stelle ich einen Text vor, den ich auf der Seite http://www.redletterchristians.org gefunden habe. Er stammt von Morf Morford und wurde von mir ins Deutsche übersetzt (über Hinweise zur korrekteren Übersetzung bzw. Interpretation freue ich mich).

Wenn ich Pastor wäre,
würde ich vom Feuer sprechen –
nicht vom Feuer der Hölle
oder der Verdammnis,
sondern vom Feuer der Schöpfung,
vom reinen Feuer der Existenz,
dem unausweichlichen, unmöglichen Brennen
von Hand und Herz und Geist
für eine wartende, leidende Welt.

Doch irgendwie sind Predigten langweilig,
und Pastoren sprechen leise
oder sogar laut
über Worte, die auf einer Seite Papier hocken,
statt über Worte, die wachrütteln
und brennen
und stärken
und die Welt nicht unverändert lassen.

Die Welt wartet
auf eine Hand, die sie liebt,
auf ein Herz, das sie sieht,
und auf einen Geist, der weiß,
dass Leben mehr ist als Wissen.

Wenn ich Pastor wäre,
würde ich in Schweigen verweilen
oder im Gesang
und mein Bestes geben,
um niemals die Worte zu verraten,
die kamen, um Leben zu bringen.

Ich würde heulen
und schreien
und hämmern wie ein Verrückter
auf dem heiligen Boden,
bis ich diese ungewöhnlichen und glühenden Worte finden würde,
die die Wahrheit wie eine heilige, ewige Flamme tragen.

Irgendwie ahnen wir,
dass entfesselte Worte
eine Kraft haben über die Zeit hinaus,
und das rechte Wort
ist wie ein Sturm, der hindurchfegt,
wie ein Feuer, das befreit,
und wie eine unendliche Stille.

Den Originaltext findet Ihr hier: bitte klicken

Wenn ich Pastor wäre – zum Glück ist die Zeit vorbei, in der wir die Verantwortung für unser Leben und unseren Glauben auf die Geistlichen geschoben haben.
Doch vielleicht finden einige ihre tiefe Sehnsucht nach … in diesem Text wieder.Ja, wonach eigentlich?

Was sind eigentlich Red-Letter Christians? Hier klicken

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