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Beten ohne Worte

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© lily – Fotolia

Ob in Gemeinschaft oder allein – beim Beten geht es nicht um viele (und erst recht nicht um große) Worte.
„Gott, wir sind hier versammelt, weil…“ erweckt eher den Eindruck, als müsse Gott erst einmal informiert werden, was hier gerade stattfindet.

Beten heißt vor allem: Weiterlesen

Du kannst nicht tiefer fallen

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Grace Winter  / pixelio.de

„Du kannst nicht tiefer fallen als in Gottes Hand“, diese Zeile ist für viele Menschen ein Trostwort gerade in ihren dunkelsten Stunden. Weiten Kreisen bekannt wurde dieses Wort in den letzten Jahren durch Margot Käßmann, die es während ihrer Krebserkrankung und später bei ihrem Rücktritt als Bischöfin zitierte.

Ein schöner Satz. Doch was kann er für uns bedeuten? Weiterlesen

Nicht allein

Es geht nicht um die richtigen Worte beim Beten. Es geht gar nicht um Worte. Es geht darum, Gott ganz nah zu sein. Es geht darum, in sein Licht, in seine Liebe „einzutauchen“.

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www.clearlens-images.de  / pixelio.de

Die Erfahrungen mit dem Beten, mit dem „Eintauchen“, sind so unterschiedlich wie wir Menschen unterschiedlich sind. Weiterlesen

Ich sitze oder stehe (Vom Beten)

Beim Beten den Kopf tief nach unten beugen? Die Augen schließen, die Hände falten? So habe ich es schon als Kind gelernt. So ist es mir vertraut. Und diese Gebetshaltung erlebe ich auch in den meisten Gottesdiensten.

Doch es geht auch anders. In etlichen Gemeinden (z.B. charismatischen, pfingstlichen) stehen die Menschen auf, wenn sie zu Gott beten, sie öffnen die Hände, als würden sie jetzt etwas vom Himmel empfangen.
Nach alten Abbildungen aus frühchristlicher Zeit zu schließen, war das eine verbreitete Gebetshaltung der ersten Christen. Mich fasziniert das – obwohl es mir immer noch fremd ist.

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Foto: M.E. / pixelio.de

Der Theologe Jürgen Moltmann schreibt: „Was bringen wir zum körperlichen Ausdruck, wenn wir die Hände falten, den Kopf senken und die Augen niederschlagen? Wir gehen in uns, nehmen eine Büßerhaltung ein und sind wie im Schmerz in uns selbst verkrümmt. Weiterlesen