Schlagwort-Archive: Gottesdienst

Kostbare Schätze

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Foto: Boggy / Fotolia

Der alte Pfarrer führte auch noch, als er längst im Ruhestand war, regelmäßig Besuchergruppen durch „seine“ Kirche. Stolz erklärte er an einem Samstag im Juni wieder einmal Weiterlesen

Herr Smith auf der Bühne

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Vor einigen Tagen besuchte ich ein christliches Konzert in Heilbronn. Michael W. Smith ist in den USA sehr bekannt. Meine Frau liebt seine Songs, und so sollte ich zu einem Erlebnis der völlig anderen Art kommen.
Ich nahm die Hoffnung mit auf die Reise, dass es in dem Konzert nicht so leer wird wie bei uns sonntags in der Kirche. Wer kennt schon in Deutschland Herrn Smith? Weiterlesen

Inspirierende Gottesdienste

Meine Frau und ich besuchen höchst unterschiedliche Gottesdienste. Immer noch staune ich, wie berührend und begeisternd einige von ihnen sind, und wie uninspiriert, lieblos und kalt andere sind.
Ob ein Gottesdienst „modern“ ist, ist mir längst nicht mehr so wichtig. Dass er Menschen auf eine gute Art und Weise berührt, umso mehr. Berührt von Gottes Nähe, beschenkt mit Gottes Kraft, mit Liebe und Licht.Drei fröhliche Kinder feiern Erstkommunion
© Michaela Steininger – Fotolia.com

Es hilft mir, nach einem Gottesdienst die folgenden Fragen zu stellen: Weiterlesen

Das Wichtigste

„Während eines Gottesdienstes in Nordamerika fragte der Pastor die Gemeinde, was am wichtigsten bei der Taufe sei. Innerlich war er auf die Standardantworten ‚Wort Gottes’ bzw. ‚Wasser’ eingestellt. Aus der Gemeinde kam dann die unerwartete Antwort von einem kleinen Mädchen: das Baby!“ (aus: David Jordahl, Die zehn Ängste der Kirche)

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Foto: Dieter Hopf / pixelio.de

Mein Glaube sagt mir: Achte stets darauf, dass der Mensch im Mittelpunkt steht – und nicht irgendwelche Dogmen oder Theorien. Jesus sagt: Der Sabbat (Feiertag) ist für den Menschen gemacht, nicht der Mensch für den Sabbat. Deshalb sind auch Dogmen und Gesetze für den Menschen da und nicht umgekehrt.

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Ich sitze oder stehe (Vom Beten)

Beim Beten den Kopf tief nach unten beugen? Die Augen schließen, die Hände falten? So habe ich es schon als Kind gelernt. So ist es mir vertraut. Und diese Gebetshaltung erlebe ich auch in den meisten Gottesdiensten.

Doch es geht auch anders. In etlichen Gemeinden (z.B. charismatischen, pfingstlichen) stehen die Menschen auf, wenn sie zu Gott beten, sie öffnen die Hände, als würden sie jetzt etwas vom Himmel empfangen.
Nach alten Abbildungen aus frühchristlicher Zeit zu schließen, war das eine verbreitete Gebetshaltung der ersten Christen. Mich fasziniert das – obwohl es mir immer noch fremd ist.

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Foto: M.E. / pixelio.de

Der Theologe Jürgen Moltmann schreibt: „Was bringen wir zum körperlichen Ausdruck, wenn wir die Hände falten, den Kopf senken und die Augen niederschlagen? Wir gehen in uns, nehmen eine Büßerhaltung ein und sind wie im Schmerz in uns selbst verkrümmt. Weiterlesen